Am Mittwoch sind sie mein. Vorfreude ist die schönste Freude.
Und auch beim Hugendubel waren wir etwas länger:
Ich weile wieder unter den Lebenden, habe 90 Seiten Diplomarbeit aus dem Italienischen übersetzt, und das alles innerhalb von 2 Wochen und in Nachtschicht (zuletzt um 5 Uhr morgens, da hab ich mir schon die eine oder andere existentielle Frage gestellt). Das Geld wird für meinen Indonesien-Urlaub im Winter gespart (oder beim Schuhkauf in Madrid rausgeworfen, bin noch am Überlegen), und jetzt komme ich endlich dazu, mal zu putzen, zum Zahnarzt zu gehen, mich auf meine eigentliche Arbeit zu konzentrieren, meine Haare zu waschen und ordentlich auf den Putz zu hauen (morgen AC/DC-Konzert in München, juchu).
Und weil ich gerade am Korrigieren meiner nächtlichen Ergüsse bin, hier der schönste Übersetzungsfehler heute:
..in Tschechien und Slowakien...
Hach. Ein Klassiker. Gute Nacht.
[edit: und dann waren da noch...
...die Situazionen]
...dieser wildfremde typ, mit dem man in der bar versumpft, nachdem die eigene und seine begleitung schon lange nach hause gegangen sind, sich über belanglosigkeiten unterhält, einfach weil man sich nett findet, und sich dann artig mit bussi auf die wange verabschiedet, weil man sich zwar unter umständen angezogen voneinander fühlen könnte, aber einem das herz einen strich durch die rechnung macht, das immer noch zerbrechlich und mühsam gekittet die sinnlose hoffnung hegt, dass die große liebe zurückkommt und alles wieder gut wird.
an solchen abenden verfluche ich dich, mister l. bei aller liebe.
Ich hasse es, wenn einem jemand auf facebook recht interessant zu sein scheint und dann im Chat
1) eine Ewigkeit braucht, um Banalitäten wie "ja", "nein", "wirklich" und "ach so" zu posten
2) der Rest der Unterhaltung aus minimal längeren, noch banaleren Floskeln besteht
3) einem die Lust vergeht, diesem Menschen auch nur virtuell zu begegnen, geschweige denn in Fleisch und Blut.
Schade.