Montag, 18. Oktober 2010

Uns bleibt immer noch... Madrid

Kreative Pause? Her damit.

Donnerstag, 30. September 2010

Schäume

Nach einem Streit mit Mister Pringle, bei dem zum ersten Mal nach Monaten wieder seine Borderlinepersönlichkeit durchbrach - nur ein bisschen, aber doch verletzend genug, um mich mehr zum Nachdenken zu bringen, als mir lieb ist - Beunruhigendes festgestellt. Vor fast einem Jahr hatten wir vereinbart, dass wir es uns abgewöhnen, bei jedem Streit gleich die Flucht zu ergreifen, wie das in unser beider Natur zu liegen scheint. Das hat fast ein Jahr lang funktioniert. So war es äußerst irritierend, gestern festzustellen, dass ich wohl nicht stark genug gegen diesen Impuls ankämpfe. Sonst würde ich wohl nicht ins Grübeln versinken angesichts meines auslaufenden Mietvertrags, meiner Arbeit als Freiberuflerin und den billigen Flugpreisen.

Verwirrend auch mein Traum von letzter Nacht. Der war so sinnlos, dass ich als Ungläubige spaßeshalber ein paar Traumdeutungsseiten im Netz konsultiert habe. Ich bin nämlich geflogen (was für die Suche nach Spiritualität und/oder - seufz - unerfüllte sexuelle Erwartungen steht), und dann waren da noch ein volles Bücherregal (zu erledigende Arbeiten), eine Kuh, die mich verfolgte (ein Feind wird mir mit seiner Dummheit zu schaffen machen - ok, oder einfach die Nachwehen von der Alm) und ein leerer Kinderwagen (Flucht vor Verantwortlichkeiten). A-ha.

Donnerstag, 23. September 2010

ächz

Alltag versinkt im Chaos. Wohnungssuche, die sich schwieriger als gedacht gestaltet (zu klein, zu teuer, zu weit weg, zu pfui), Job geht schleppend voran, Buch gerät in Zeitdruck, und der geplante Putztag hält auch schon 48 Stunden an (kein Ende in Sicht). Dann müssen da noch Freundschaften gepflegt, Rechnungen gestellt (und bezahlt) und Urlaubsziele ausgemistet werden (Nr. 1 derzeit: Indien).

"Wir sind so... umtriebig zur Zeit, findest du nicht?" meinte neulich Mister Pringle mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht. Dass er eine derartige Bemerkung mit hochgezogenen Mundwinkeln formuliert, ist neu. Und gefällt mir.

Wehmütig dagegen die Erinnerungen an die Alm.

DSCN1251

Sonntag, 12. September 2010

"Und, wie geht's so voran mit deinem Buch?"

So sehr ich mich darüber freue, dass sich so viele Menschen dafür interessieren: wenn man noch keine Zeile geschrieben hat, weckt diese Frage ein Gefühl der Beklemmung und - Versagensängste.

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