pappa molle

Montag, 23. Juni 2008

Ganz ruhig, Sixie (reloaded)

Die Spanier haben gegen die Italiener gewonnen. Verdient.

Miss Pringle hat gegen Miss Trailer Trash verloren. Unverdient.

Aber irgendwie auch unbeeindruckt.

Montag, 25. Februar 2008

Wenn ich nicht hier bin, bin ich aufm Sonnendeck

Grillparty mit 30 Leuten + Band über den Dächern von Pringletown. Eine strahlende Frühlingssonne wärmt die bunt gemischte Gästeschar, es gibt Bier und Limo, Jazz und Rammstein, Koteletts und Bratwürste, Shit und Gras.

Mister C lehnt sich nach übermäßigem Genuss von Letzterem im Schaukelstuhl zurück und meint versonnen:

"Das ist ja wie in einem dieser schwedischen Independent-Filme."

Uhm, ja, peace, Bruder. Was für ein Schwachsinn.

Samstag, 23. Februar 2008

Adrian

Masochistenpringle hat ja schon immer die starken Emotionen dem lauwarmen Geplänkel vorgezogen. Also lieber unglücklich verliebt als gar nicht. Erschwerend kommt dazu, dass mein Schwarm zwei Gesichter zu haben scheint. Das, in das ich mich verknallt habe, und das andere, mit dem er mich seitdem quält. In den 10 Stunden, die wir zusammen verbracht haben, war er aber sowas von einem Alphamännchen, dass sich sogar ein Holzklotz in ihn verliebt hätte. Selbstsicher, männlich, warmherzig, großzügig, lustig, redselig, sexy. Er hatte nur Augen für mich, obwohl er nun wirklich jede hätte kriegen können, tanzte mit mir und hörte mir zu. Später sollte ich feststellen, dass er auch noch hervorragend Auto fahren kann (ja, das ist wichtig!), ein begnadeter Küsser ist und auch sonst sehr, sehr, sehr talentiert.
Das Problem: seitdem würdigt er mich keinen Blickes, weicht mir offensichtlich aus und verhält sich allgemein wie ein Riesenarschloch. Er weigert sich, mit mir zu reden, beschränkt sich auf den Satz: Ich habe dich echt gern, und wenn dir scheint, ich verhalte mich wie ein Arschloch, dann nur, weil alles so kompliziert ist und ich nicht weiß, was ich sagen oder tun soll.
Yeah, gib's mir, Baby.

Donnerstag, 21. Februar 2008

[the distance is quite simply much too far for me to row]

Bin ich wieder gesund? Sagen wir mal, ich bin nicht mehr krank. Nach zwei vergeudeten Tagen stand ich heute um 7.37 auf, setzte mich um 8.22 ins Auto und betrat um 8.48 das Büro. Mittagspause von 12.46 bis 13.46, Feierabend um 17.55. Stempeluhren sind was Feines. Um halb 7 war ich zu Hause, um 18.35 vor dem Laptop, um meine Übersetzung weiterzuschreiben. Arbeitsfortschritt, Stand 20.22: ein getipptes Wort. Internet ist was Feines. Anrufe re: Wochenendplanung. Miss V will an den Gardasee, Schüler M schifahren, Mister P feiert Sponsion in Bologna. Ein Handy ist was Feines.

Ach, lasst mich doch alle allein. Damit.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Back to black

Die Eisdecke ist gebrochen. Ich liege auf dem Grund und starre in die Wintersonne, die sich in der vom Wind zerzausten Oberfläche bricht. Mit leerem Blick betrachte ich all die bunten Fische, die an mir vorbeischwimmen und habe nicht das geringste Verlangen, auch nur nach einem von ihnen die Hand auszustrecken.

Donnerstag, 31. Januar 2008

*falscher Fuß*

Wie übersetzt man "Krätze" auf spanisch?

Mittwoch, 30. Januar 2008

Von der Lehrerin zur Kummerkastentante

War heute auf ein Bierchen mit Schüler G. Ganz unerwartet schüttete er mir sein Herz aus. Nicht, dass er vor lauter Feiern nicht zum Lernen kommt (das hat er gar nicht nötig), er kommt gar nicht in die Schule, weil er es nicht schafft, morgens aufzustehen. Und setzt damit seinen Abschluss aufs Spiel. Allerdings ist er nur so lax, weil er nicht weiß, wie es danach weitergehen soll. Der Junge hat so viele Möglichkeiten, dass er sich vor einer Entscheidung drückt. Das Schlimme: es ist ihm selbst klar, aber er weiß nicht, was er dagegen machen kann. Habe ihm nicht gesagt, dass sich das mit dem Erwachsenwerden auch nicht ändern wird. Aber es ist immer besser, eine falsche Entscheidung zu treffen als gar keine. Da stimmte er mir aus vollem Herzen zu.

Dumme Menschen haben es einfacher im Leben.

Mittwoch, 23. Januar 2008

El tiempo todo calma?

Me guardo tu recuerdo
como el mejor secreto,
que dulce fue tenerte dentro.

Pringle hat nach dem ganzen Wirrwarr in letzter Zeit beschlossen, einfach mal nur traurig zu sein. Verkriechen kann ich mich nicht, aber ich kann versuchen, über H hinwegzukommen. Vielleicht überlege ich mir noch einen Masterplan, um ihn seiner Fernbeziehungsfreundin wegzuschnappen, im Moment sind mir aber die Hände gebunden.
Der Meister ist ja auch noch da, auf Entzug, aber unfreiwillig. Und diesmal bringt er mich zum Lachen. Wie schön. Brauche gar nicht mehr.

Smell the flowers while you can 'cause they won't last forever.

Sonntag, 13. Januar 2008

Subjektiv?

Spanier sind die mit Abstand schlechtesten Küsser überhaupt. Muss mal gesagt werden.

Dienstag, 1. Januar 2008

Gef*ckt

Habe also an Silvester gearbeitet wie ein Esel. Das Hantelstemmen hatte ich mir zu Recht gespart, denn die Teller wogen nicht wenig (und wurden mit fortschreitendem Abend immer schwerer). Um 2 Uhr 30, nach siebeneinhalb Stunden Powerkellnern, nachdem ich den Beginn des neuen Jahres an der Spülmaschine verbracht hatte, trat ich also an, um meinen hart verdienten Lohn in Empfang zu nehmen. Da lag aber nur ein schlapper Hunni aufm Tresen.

*schluck*
Chefin: "Stimmt was nicht?"
Ich: "Ist das alles?"
Chefin: "Na, vierzehn Euro die Stunden mal sieben..."
*kreisch!*
Ich: "VIERZEHN???"
Chefin: "Na klar, was meintest du denn?"
Ich: "Ich hatte vierzig verstanden."
Chefin: "Was? Hm, das wären ja... oh, äh, nein, das geht ja gar nicht."
Ich: "Auf vierzehn wäre ich ehrlich gesagt gar nicht gekommen."
*Chefin schaut mich entgeistert an*
Ich: "Na ja, dumm gelaufen. Mein Fehler."

Schließlich legte sie doch noch einen Fuffi drauf. Na toll. Nicht mal genug, um meine Schulden bei Mutti zu bezahlen. Und dafür hab' ich mir in der Neujahrsnacht den Arsch aufgerissen. Siehst du Gulo, so hat ist schöne Brauch der Italiener an Neujahr doch noch zum Zuge gekommen.

Es kann ja nur besser werden.

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