[>>]

papachos

Sonntag, 1. November 2009

Fräulein Smillas Gespür

"Nichts ist erbärmlicher, als auf einem gepackten Koffer zu sitzen und es dann nicht zu tun."

So long, G.

Mittwoch, 23. September 2009

Liebeserklärung eines Schizophrenen

"Wir haben dich ja so lieb!"
"Wie jetzt, alle von euch?"
"Ja. Alle! Und wir sind... na ja, ich würde sagen, mindestens zu fünft."
"Oh. Was mach' ich bloß mit diesem ganzen Haufen?"
"Gruppensex!!!"

Genau wegen solcher durchgeknallten Dialoge liebe ich ihn.

Sonntag, 20. September 2009

Abgetrieben

Am Ende des Sommers muss das Vieh wieder hinunter ins Tal, und traditionell werden die schönsten/besten/bravsten Rindviecher mit Blumenkränzen geschmückt (die so genannten "Kranzkühe") und führen die Herde an, geführt vom Hirten. Bei über 70 Viechern keine einfache Angelegenheit.

Mister G wollte sich den ganzen Zauber eigentlich sparen, war aber irgendwie doch fasziniert von der Idee, sich zu verkleiden in Schale zu schmeißen und händchenhaltend mit der Pseudo-Sennerin (moi) ins Dorf zurückzumarschieren.

Der Plan ging auch - fast - auf. Um 8 Uhr wurden wir von den fleißigen Helfern geweckt, und nach einem Frühstück, das mehr oder weniger aus 3 Zirbenschnäpsen bestand, machten wir uns auf, die Viecher zu schmücken und zusammenzutreiben. Weil Kühe aber eigensinnig sind und zu doof, in die richtige Richtung zu laufen, fand ich mich irgendwann (2 Schnäpse und ein Bier später) an der Seite des Alm-Öhis wieder, um den Zug anzuführen, während mein Hirte noch auf der Suche nach drei vermissten Ladies war. Die Kranzkuh bewegte sich im Schneckentempo fort, weshalb sie bald vom Rest der Truppe überrannt wurde, und Unterfertigte sich unauffällig zurückfallen ließ.

So kam es, dass Hirte, Sennerin und Kranzkuh, die eigentliche Attraktion, als Letzte gemütlich auf dem Festplatz eintrudelten, zehn Schnäpse und unzählige Fotoshootings mit staunenden Touristen später. Außer der drohenden Leberzirrhose gab es auch geringere Sachschäden, bedingt durch brennende Zigaretten und kackende Kühe in Dirndl-Nähe.

(Nicht meine Welt? Vielleicht, aber es war ein herrlicher Tag.)

DSCF2952

Samstag, 19. September 2009

Der Berg ruft

Fieber kuriert, schon wieder im Büro. Endspurt. Vielleicht schaffe ich es ja noch auf die Alm, heute.

Zuerst aber Frau Verevere zu ihrem Geburtstag gratulieren. Und zu ihrem Geschenk (neugierige Fragen bitte direkt an das Geburtstagskind)... :)

Donnerstag, 17. September 2009

kritikfähige freundinnen

ich habe genau 2. und bin sehr, sehr froh darüber.

Die Tickets sind da!!!

*freu*

Dienstag, 15. September 2009

Auf dem Revier, die 2.

Laut dem vom uniformierten Fiesling ausgestellten Wisch musste ich heute morgen um 11.34 (!) Uhr auf dem Polizeirevier antreten, um Gs Reisepass abzuholen. Und die Seifenoper ging weiter.

Mit dem fertigen Pass in der Hand erwartet mich der böse Bulle bereits. Wie ich nach dem Dokument greife, legt er seine Hand darauf und meint: "Was machst du mit dem armen Jungen?"
Ich so: "Verreisen?"
"Der war doch noch nie am Meer."
"Hören Sie, er wird zwar nicht viel geredet haben mit Ihnen, aber ich versichere Ihnen, dass er keinesfalls so doof ist, wie Sie ihn hinstellen."
Er schiebt mir den Pass herüber. "Kannst ruhig du zu mir sagen. Und nein, das wollte ich damit nicht andeuten. Er ist ein guter Junge."
"Aha. Und jetzt, darf ich Ihnen, äh, dir einen Kaffee spendieren, dafür dass alles so schnell geklappt hat?"
Die gönnerhafte Andeutung eines Lächelns. "Na, das mache ich, sonst heißt es noch, die Polizei hat kein Geld."
Gar nicht lächelnd antworte ich: "Aber schnell, ich habe nicht viel Zeit. Mein Auto steht im Parkverbot."
Gespielt verzweifeltes Kopfschütteln. "Pringle, Pringle, was mache ich bloß mit dir."

Beim Kaffee mustert er mich gespielt nachdenklich. "Ich frage mich, warum ich mich an dich erinnere."
"Na hör mal, dieses Gesicht vergisst man doch nicht."
"Natürlich, natürlich. Ich erinnere mich, dass du wunderschöne Augen hattest."
Wie bitte? "Ach so, hatte ich die?"
"Ja, und das letzte Mal warst du mit einer Freundin hier."
Aha, daher weht der Wind. Ich kann mich noch gut erinnern, meine strohdummeblonde Freundin X hatte mich damals begleitet, und das mit dem Pass war innerhalb von einer Stunde über die Bühne gegangen.

Nach einer Weile belangloser Plauderei über besagte Freundin, zu der ich leider seit 2 Jahren keinen Kontakt mehr habe, wieder ein prüfender Blick: "Ihr seid aber noch nicht lange zusammen, du und der Hirte, oder?"
"Nö. Einen Monat."
"Aha. Und wie habt ihr euch kennengelernt?"
Ich zögere. Und erliege der Versuchung: "Er war mein Schüler."
Joah, ein echtes Pokerface. Ohne mit der Wimper zu zucken, führt er den Small talk fort: "Oh, du warst Lehrerin?"
Yup.
"Und jetzt aber nicht mehr?"
For obvious reasons.
"Na, dann."

Wieder zuhause, ruft G an: "Und, wie wars, warst du pünktlich da? Was hat er diesmal gesagt?"
"Dass du ein guter Junge bist."
Da lacht er wieder. Und ich mit ihm. In 2 Monaten geht's los.

Montag, 24. August 2009

"Und, wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt?"

In unserer kleinen Welt genießen wir ungestört unsere Wortgefechte, laufen planlos mit demselben debilen Grinsen im Gesicht herum und suchen uns ständig mit immer noch leicht ungläubigen Blicken. Das Tapsen meiner nackten Füße auf dem Küchenboden zaubert ein zufriedenes Lächeln in sein Gesicht, während er noch verschlafen im Bett liegt. Und wenn er verstohlen meine Hand nimmt und mir ein "ich liebe dich" zuflüstert, weil er glaubt, ich schlafe schon, küsse ich seine Finger und glaube zu träumen.

Eindringlinge kapitulieren vor so viel klebrigsüßer Zweisamkeit und beschränken sich auf stummes Staunen und fragende Blicke. Wir haben keine Angst vor der Welt da draußen, aber vielleicht hat sie Angst vor uns. Vor diesem seltsamen Paar, das auf den ersten Blick gar nicht mal so übel zusammenpasst, und bei dem sich erst nach und nach die Frage aufdrängt, woher diese geballte Ladung an liebevollen Zuneigungsbekundungen wohl kommt.

Vielleicht überschütten wir uns deshalb mit all der Liebe, zu der wir fähig sind, weil wir wissen, dass es sonst keiner wagt. Weil wir auf wenig Verständnis stoßen, weil wir das Bild, das wir ständig vor dem Rest der Welt aufrechterhalten müssen, in unseren vier Wänden ganz sicher nicht an die Wand hängen. Weil wir es leid sind vorzugeben, ganz tapfere kleine Krieger zu sein, die nur allein vorankommen, ohne fremde Hilfe und ohne den ganzen Gefühlskram.

Und, ja, natürlich: weil wir impulsiv sind. Im Hier und Jetzt leben und lieben. Weil unsere kleinen Glücksmomente bereits seit Tagen andauern und zu einem großen verschmelzen. Weil wir uns aneinander klammern, wohl wissend, dass wir einander nicht retten können.

Mittwoch, 19. August 2009

where the heart is

heidi_peter_sitzen

Montag, 17. August 2009

Und, wie war Ihr Morgen so?

DSCF2809

Nach so einem Wochenende ist es überhaupt kein Problem um 6 Uhr aufzustehen, um diese Aussicht erst mal in sich aufzusaugen, bevor man sein Ränzlein schnürt und sich auf den Weg ins Büro macht, das 1200 Höhen- und 60 Kilometer weiter weg liegt.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

off-topic
facebookkrise?
caliente_in_berlin - 12. Nov, 16:01
16 Jahre...altersschwach...ha b...
16 Jahre...altersschwach...ha b sie in Berlin gelassen...aber...
caliente_in_berlin - 12. Nov, 11:27
du armes! sie ist auch...
du armes! sie ist auch noch in berlin oder? wie alt...
pringle - 11. Nov, 19:46
ah ps: meine katze liegt...
ah ps: meine katze liegt gerade im sterben...
caliente_in_berlin - 11. Nov, 17:29
ich muss das noch genauer...
ich muss das noch genauer ausmachen mit der frau. zuerst...
pringle - 11. Nov, 14:27

pappenheimer von auswärts

papeleo


Chuck Palahniuk
Snuff

pap muzik


My Baby Wants To Eat Your Pussy
Ignorance & Vision


Archive
Noise


Rammstein
Ohne Dich

Suche

 

Status

Online seit 1230 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 12. Nov, 16:01

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this topic

twoday.net AGB


"Your time is limited, so don't waste it living someone else's life. Don't be trapped by dogma - which is living with the results of other people's thinking. Don't let the noise of other's opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary."