Geht doch, mit dem Aufrappeln. Das Wochenende bestand zwar noch aus 50% Überstunden, 40% purem Alkohol, 2% Spaß und 8% Ärger, aber vereinzelt lässt sich ein Sonnenstrahl blicken.
Es gibt nichts Dooferes, als den eigenen Stillstand zu sehen und nichts dagegen tun zu können. Sich selbst nicht mehr leiden zu können, innen und außen. Sich ständig zu fragen, was nun eigentlich schuld an dieser ganzen Unzufriedenheit ist und die Tatsache, dass man immer selbst die Verantwortung trägt, nicht sehen zu wollen.
Da wirft man den Menschen in seinem Umfeld vor, einen nicht zu verstehen, und hat sich schon lange selbst verloren.
arbeitet für mich. Und langsam verblasst das Sehnen und Hoffen zu einem matten Ziehen in der Herzgegend, nur mehr manchmal unangenehm und immer mahnend, mich nicht wieder so leichtfertig auf jemanden einzulassen, der zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, um noch Gedanken an jemand anderen zu verschwenden. Und so mache ich das, was ich immer mache. Behalte meinen Stolz, meine Illusionen, meinen Respekt und meinen Optimismus, rapple mich wieder auf und wende mich der Sonne zu, damit der Schatten hinter mich fällt.
Habe heute beschlossen, die Ratschläge, die ich ständig ungefragt meinen Freunden und Bekannten zuteil werden lasse, mal selbst zu befolgen und
a) ruhiger zu werden
und
b) das Fettnäpfchen zu vergessen.
Der Flut an Kommentaren zu meiner jüngsten Fast-Lovestory entnehme ich, dass dies wohl eine weise Entscheidung sein muss. Na dann.