pap muzik

Dienstag, 15. April 2008

Hard Rock

Ich schlage die Gitarre an die Wand, zerschmettere sie in kleine Stücke und tanze auf den Überresten. Dann erwürge ich dich mit der E-Saite.

Hätte ich sie mir nicht schon an dir ausgebissen, ich würde meine Zähne in dein Fleisch hauen, sie tief in dir vergraben und genießerisch zusehen, wie du dich unter Schmerzen windest. Wie oft bin ich mit meinem Dickkopf gegen diese Mauern gerannt. Meine. Deine. Ich habe geflucht, geschrien, geschlagen. Gelitten, gelästert. Verflucht.

Geliebt. Natürlich. Ich könnte dich nicht lieben, würde ich nicht an dir verzweifeln. Hätte ich Gewissheit, würde ich dich benutzen. Manipulieren. Und wenn ich genug von dir hätte, würde ich dich wegwerfen. Aber Gewissheit ist das Letzte, was ich von dir will. Ich will das Flackern der Flamme, nicht die Kerze, das Rauschen der Wellen, nicht das Meer. Eine Melodie, die nur wir beide hören. Flüchtige Empfindungen, die in dem Moment vorbei sind, in dem sie wahrgenommen werden. Die nackte Wahrheit. Das Leben, ungeschönt. Ich will keine Versprechungen, keine Sicherheit, keine Erklärungen. Ich will nicht erwachsen sein. Nicht so ernst bitte. Ich will keine Treue. Nur dich. Planlos, ziellos, sprachlos. So wie du eben bist.

Aber jetzt hast du leider alles kaputtgemacht.

Also nehme ich meine ganze Wut zusammen und mache dieser unerträglichen Leichtigkeit ein Ende. Stürme deine Mauern. Trete Türen ein. Meine Blicke bringen Schlösser zum Schmelzen. Ich zerstöre deine kleine, ordentliche Welt, in die du sowieso nicht hineinpasst. In der ich keinen Platz habe. Zu wild meine Blicke. Zu laut meine Schreie. Zu schmutzig meine Gedanken. Zerschmettere alles, an dem du so hängst. All dein anderes Spielzeug. Musik? Du hast vor ihr gleich wenig Respekt wie vor mir. Ich weiß, du würdest dich jederzeit verkaufen. Uns beide verraten. Mich und die Musik.

Ich sagte, ich will deine Treue nicht. Behalt sie. Aber, verdammt noch mal, sei dir selbst treu, du elender Schuft.

Dienstag, 4. März 2008

Hier kommt die Sonne

Eine Bekannte (nie zuvor gesehen):

"Du hast eine wahnsinnig positive Ausstrahlung. Du musst ein positiver Mensch sein!"

Eine Kollegin (nie zuvor damit gesprochen):

"Hey, da kommt die lustige Pringle. Ich nenne dich immer Pringle die Lustige, weil du nie schlechter Laune bist."

here comes the clown
his face is a wall

Dienstag, 12. Februar 2008

Ach ja... DANKE AN MEINE FANS! eure grAmy

DSCF0235

Samstag, 9. Februar 2008

reckoner

because we separate
it ripples our reflection
in rainbows

Rainbows

Sonntag, 3. Februar 2008

...it's just til these tears have dried

DSCF0205

Es wäre schön, wenn wir zwischen den ganzen vielen Sätzen, mit denen wir um uns schmeißen, die Zeit fänden, uns tief in die Herzen zu schauen und das Ungesagte zu entdecken. Wenn wir die Zeit hätten, uns zu vermissen und zu suchen. Es wäre schön zu wissen, was wir wollen. Es liegt vor unserer Nase, aber der ganze Wörterwald versperrt uns die Sicht.

Dank an S, der mich gezwungen hat, mir "In Rainbows" wieder und wieder reinzuziehen, bis ich nichts Anderes mehr hören wollte.

Dienstag, 15. Januar 2008

Cold turkey

The more that you follow me
The more I get lost
You think that you know me
You're pissing me off
Yeah, you said that you love me
Why don't you fuck off?

Anyone would think that you own me
You're ripping me

Messed my head, I messed my head
Oh, happy will I be
To shine fire upon everyone and no one

Pete Doherty, "UnBiloTitled"

Donnerstag, 8. November 2007

Haben müssen!

ibanez_v70_bk_big

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Nachspiel

Mister A spielt für mich. Jazz. Allheilmittel bei Kummer jeglicher Art für mich und Obsession für ihn. Draußen bewegen sich Regentropfen und Herbstblätter zur Musik. Ich sitze nackt vor ihm auf dem Klavier und lausche seiner Version von October.

Dank an Bateman für das Wecken von Erinnerungen.

Montag, 17. September 2007

Bzzzz!

Mal schauen, wie lange es dauern wird, bis meine lieben Kleinen den neuesten Schmarrn Jux Trend für sich entdecken: den Teen Buzz oder Mosquitone, derzeit in aller Munde, wenn auch nicht in aller Ohren. Es handelt sich dabei nämlich um einen Ton in einer Frequenz, den Over-25-Jährige aufgrund eines normalen Gehörverlustes mit zunehmendem Alter nicht mehr hören (sollten). Das Geräusch wird verwendet, um Jugendbanden bzw. Jugendliche im Allgemeinen "ohne Gewalt" (so der Schweizer Vertreiber... uahah, wie doppeldeutig) davon abzuhalten, nächtens an unangebrachten Plätzen (Schulen, Bushaltestellen, private Betrieben) herumzulungern und zu feiern. Worüber Miss Pringle sich ja fürchterlich aufgeregt hat, weil es zur Problemlösung ihrer Meinung nach angebracht wäre, den Dialog mit den Randalierern (?) zu suchen, statt sie mit moderner Technik einfach in die Flucht zu schlagen. Aber sieh an, der Zorn ist noch nicht verraucht, da haben die Kids den Spieß auch schon umgedreht und nutzen das 17-kHZ-Pfeifen als, na was wohl? Als Klingelton natürlich. Den allerdings nur sie hören und daher ihr Handy unter der Schulbank beruhigt eingeschaltet lassen können. Und die ollen Lehrer sind wieder mal die Trottel. Na toll.

P.S. Macht mal den Test, ich hör' ihn noch!

Montag, 23. Juli 2007

Abgeschrieben

I look at you all see the love there that's sleeping
While my guitar gently weeps
I look at the floor and I see it need sweeping
Still my guitar gently weeps

I don't know why nobody told you
how to unfold you love
I don't know how someone controlled you
they bought and sold you

I look from the wings at the play you are staging
While my guitar gently weeps
As I'm sitting here, doing nothing but aging
Still, my guitar gently weeps

I don't know how you were diverted
you were perverted too
I don't know how you were inverted
no one alerted you

I look at the world and I notice it's turning
While my guitar gently weeps
With every mistake we must surely be learning
Still my guitar gently weeps

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